Wolken

Zweite Wahl

Spiegel Wege Wolken Verse

Second Best

Mirrors Ways Clouds Verses

Ein zweisprachiger Gedichtband von Ram Tirtha

Die Gedichte dieser Sammlung sind im Wesentlichen zwischen 2022 und 2024 entstanden und reflektieren über die tieferen Aspekte des Lebens. Es sind Meditationen über so Gegensätzliches wie Tradition und Moderne, Individualität und Abhängigkeit, Akzeptanz und Kritik – stilistisch konzentriert, archaisch im Ton, auch fragmentarisch, vielschichtig. Mit den begleitenden Landschafts-Fotografien des Autors wird das Buch zu einer Wanderung vorbei an Erfahrungen und Einsichten.

Spiegel

Aus der Reihe Spiegel


warum und wohin –
ewige fragen

anvertraut sind uns
das was und das wie

~

Ihre Elemente nähren uns,
ihr Raum beherbergt uns,
ihre Energie heilt uns,
ihre Stille führt uns.

Wer glaubt
wir wären stärker als sie,
wir könnten es wie sie,
wir könnten ohne sie?

Spiegel

Über die Fotos

Schon seit seiner Schulzeit fotografiert Ram Tirtha Landschaften. Die Natur war immer ein wichtiger Rückzugsort für ihn. Dort fand er Abstand, Ruhe, und Heimat. So sind die Fotos des Bandes weniger Schmuck oder Illustration, sondern Ausdruck von Würdigung und Verehrung. Sie sind auf Wanderungen zwischen 2013 und 2024 entstanden, die meisten in deutschen Mittelgebirgen, allein 16 davon im Schwarzwald. Zwei kommen aus den Niederlanden, zwei aus Österreich, zwei aus Kanada und zwei aus Indien. Manche Gedichte wurden von einzelnen Fotos inspiriert.

Spiegel

Zweite Wahl / Second Best

Ram Tirtha
Tino Lukaschek

ISBN 978-3-00-083222-2
Hardcover. Erstausgabe 2025.
135 x 190 mm. 117 Seiten. 38 Farbtafeln.
18 Euro, bis auf weiteres inkl. Versand.

Zu beziehen über info[at]tirtha-yoga.de
sowie in ausgewählten Buchhandlungen.

Wege

Stimmen

"Deine Gedichte sind großartig." A.S.

"Ihr lakonisches Sprechen, der so sparsame Vers, hat mich für Stunden beschäftigt. Vielen Dank." B.S.

"Die Sammlung enthält eindrucksvolle Verse, die sich mit der Dualität der menschlichen Existenz und deren Widersprüchlichkeiten befassen, sowie mit den Lektionen, die wir von unserer Umwelt, Geschichte und Gesellschaft erhalten. Sie regte mich sehr zum Nachdenken an und war wunderschön in ihren Gegensätzlichkeiten. Ein wirklich großes Werk." M.

"Die Gedichte bieten eine tiefe Erkundung existenzieller Lebensfragen, ausgedrückt in einer besinnlichen und minimalistische Sprache. Sie meditieren über universelle Themen wie Existenz, Identität, Freiheit und die Suche nach einem Ziel. Die Sprache ist einfach, doch mächtig, und vermittelt komplexe Ideen ohne komplizierte Formulierungen. Dieser minimalistische Stil korrespondiert gut mit den behandelten Themen und ruft ein Gefühl von Zeitlosigkeit hervor. Die Strophen der Gedichte fließen organisch, wobei jeder Abschnitt auf dem vorigen aufbaut oder diesen kontrastiert und so eine kohärente philosophische Erzählung erschafft." Ch.

"Gratulation zu Ihrer Sammlung." T.H.

"Um diesen hochwertigen Gedichtband angemessen zu würdigen, bedarf es einiger literarischer und spiritueller Vorkenntnisse, denn bereits der Titel "Zweite Wahl" stellt eine erste Hürde dar. Der Autor will seine Texte damit nicht schlechtreden, sondern erklärt hier bereits seine Motivation zum Dichten, indem er die Warnung von Robinson Jeffers in dessen zivilisationskritischem Gedicht "Second Best" von 1929 ernst nimmt, dass nämlich Versmacherei ein trauriger Zeitvertreib sei, wenn nicht ein hoher Engel sie führt. [...] In den Texten weht ein sanfter Wind der nondualen Sehnsucht nach Erwachen und Einswerden, die anhand dialektischer Gegenüberstellungen thematisiert wird. In einem Schlüsselgedicht heißt es dazu auf Seite 57: "Sobald du durchlässig wirst, / erwachst du in ihr." Als Folge davon könnte man die Erkenntnis im Gedicht auf Seite 69 empfinden: "... ohne Gewicht / wird das Fallen / zum Schweben." [...] Zwischen den Zeilen der Gedichte genauso wie in den Fotomotiven macht sich eine unsichtbare, angedeutete Stille breit und dehnt sich bis zum Ende immer weiter aus. [...] Dabei erzeugt das Buch eine hilfreiche Atmosphäre, um die poetisch formulierten Rätsel zu lösen..." T.T.

"Alles, was ich dazu schreiben könnte, wäre unzulänglich. Ein Weg in lange, allzu lange Verschüttetes. Danke dafür." B.

"Ich mag die Gedichte sehr und habe sie genossen, sie sind so genau und gleichzeitig rätselhaft. Die Bilder und die Verse sind bewegend und so schön." P.

"Du suchst die Tiefe des Lebens, die Gedichte bringen dies sehr schön zum Ausdruck. Sie zu lesen kann einfach nicht am Menschen vorbeigehen ohne eine Veränderung." K.